Was kostet der Anwalt?

In jedem Beratungsgespräch, welches eine Mandatsübernahme zum Gegenstand hat, wird diese Frage von den Rechtsanwälten der Kanzlei TARNEDEN RECHTSANWÄLTE angesprochen. Wir haben einfache Prinzipien:

Kosten entstehen Ihnen nur, wenn diese vereinbart bzw. per Kostenanschlag benannt sind.

Im außergerichtlichen Bereich vereinbaren wir in aller Regel Festpreise.

In gerichtlichen Verfahren vereinbaren wir entweder Festpreise oder Sie erhalten einen Kostenanschlag anhand des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes.

Bei uns gibt es keine versteckten Kosten.

Da wir langjährig in unseren Rechtsgebieten tätig sind, können die Kosten im Erstkontakt konkret taxiert werden.

 

Chancen

Die Kosten stehen in einem engen Verhältnis zu den Chancen. Wer gute Chancen hat, investiert eher als jemand der schlechte Chancen hat. Wir legen daher großen Wert darauf, die Chancen im Vorfeld bestmöglich zu taxieren. Hier können Sie besonders von der langjährigen Berufserfahrung der Rechtsanwälte profitieren.

 

Das ABC der Anwaltskosten

Im Folgenden sind für Sie die wesentlichen Grundlagen der Rechtsanwaltsvergütung für diese Kanzlei dargestellt.

 

Honorarvereinbarung

Rechtsanwalt und Mandant können entweder ergänzend zu den gesetzlichen Gebühren oder statt derselben eine Honorarvereinbarung abschließen. Dabei kann der Abrechnungsmodus frei gewählt werden: Denkbar ist eine Abrechnung auf Stunden- oder Tagesbasis sowie eine Pauschalabrechnung für ein bestimmtes Mandat oder einen Teil eines bestimmten Mandats. Bei uns haben sich hier Festpreise bewährt.

 

Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)

Wird keine Honorarvereinbarung getroffen, gilt das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Die Kosten für die Inanspruchnahme anwaltlicher Leistungen richten sich grundsätzlich seit dem 01.07.2004 nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Bundesweit gelten damit einheitliche Gebühren für Rechtsanwälte. Die Höhe der Gebühren des Rechtsanwaltvergütungsgesetzes richtet sich häufig nach dem Streitwert. Bei geringen Streitwerten fallen daher geringe Gebühren an. Bei hohen Streitwerten entstehen hohe Gebühren.

 

Rechtsschutzversicherung

Wenn Sie Inhaber eine Rechtsschutzversicherung sind und der Fall von der Versicherung gezahlt wird, werden die Kosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz von Ihrer Rechtsschutzversicherung übernommen. Dies ist eine sehr attraktive Lösung für die Finanzierung eines Rechtsstreit, sowohl für den Kunden wie auch für den Anwalt. Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie eine Rechtssschutzversicherung haben. Gern fragen wir bei Ihrer Versicherung nach, ob sie die Kosten übernimmt.

 

Kostentragung durch Dritte

Es gibt Fälle, in denen nicht Sie als Mandant die Kosten des Rechtsanwalts tragen, sondern Dritte zur Übernahme der Gebühren Ihres Rechtsanwalts verpflichtet sind. Dies betrifft v.a. Schadenregulierungen, wenn der Schädiger auch die Kosten der Rechtsverfolgung zu tragen hat. Hinzu kommen die Fälle, wenn das Gericht entschieden hat, dass der Unterliegende die Kosten zu tragen hat. Zu denken ist auch an die Kostenerstattung nach einem Freispruch im Strafverfahren.